Wer mit Claude Code arbeitet, kennt das Muster. Eine Session schreibt an einem Angebot, eine zweite prüft eine Loxone-Konfiguration, eine dritte baut an der Website, und nebenher läuft noch eine Auswertung. Jede Session wohnt in ihrem eigenen Terminal-Fenster. Nach einem Vormittag sind es zehn oder zwölf, und irgendwo dazwischen wartet Claude seit zwanzig Minuten auf eine Freigabe, ohne dass es jemand bemerkt hat.
Genau so sah unser Arbeitsalltag aus. Deshalb haben wir Superterminal gebaut.
Ein Fenster statt zwölf
Superterminal ist eine kleine Mac-App, die alle Claude-Code-Sessions in einem Fenster sammelt. Links steht die Liste, rechts das Terminal der gewählten Session. Ein Klick wechselt die Session, die anderen laufen im Hintergrund ungestört weiter. Es ist dasselbe Claude Code wie im normalen Terminal, mit allen Befehlen und Einstellungen, nur nicht mehr über den Bildschirm verteilt.
Sofort sehen, wo es weitergeht
Das Wichtigste an Superterminal ist die Farbe vor jeder Session:
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Orange | Claude wartet auf Sie: Eine Freigabe fehlt oder die Antwort ist fertig |
| Türkis | Claude arbeitet gerade |
| Grau | Nichts offen |
Wird eine Session im Hintergrund fertig, meldet sich macOS mit einer Mitteilung, und das Dock-Symbol zählt mit, wie viele Sessions auf Sie warten. Mit ⌘J springen Sie direkt zur nächsten davon. Das klingt nach einer Kleinigkeit, spart aber im Alltag erstaunlich viel Zeit: Keine Session bleibt mehr unbemerkt liegen, und Sie müssen nicht mehr reihum nachsehen.
Die Liste sortiert sich selbst
Was Sie gerade bearbeiten, steht oben. Superterminal ordnet die Sessions nach Ihrer letzten Eingabe, Wichtiges lässt sich dauerhaft anheften. Damit Ihnen keine Karte unter dem Mauszeiger wegrutscht, sortiert die Liste erst um, wenn Sie die Maus wieder wegbewegen. Wer den Platz für das Terminal braucht, klappt die Seitenleiste auf eine schmale Leiste zusammen. Die farbigen Punkte bleiben sichtbar, beim Überfahren öffnet sich die volle Liste.
Die Titel vergibt Claude Code selbst, aus dem Inhalt der Unterhaltung. Wer lieber eigene Namen nutzt, benennt per Doppelklick um.
Umsteigen ohne Verlust
Laufende Sessions müssen Sie nicht neu beginnen. Superterminal liest die vorhandenen Verläufe von Claude Code und übernimmt jede Session mit ihrem kompletten Gesprächsverlauf. Im alten Terminal-Fenster beenden Sie die Session mit /exit, in Superterminal holen Sie sie mit ⌘O herüber. Beenden Sie Superterminal, setzt die App beim nächsten Start alle Sessions dort fort, wo sie standen.
Lokal, ohne Eingriff ins System
Woher weiß Superterminal, was Claude gerade tut? Claude Code kann bei bestimmten Ereignissen kleine Befehle ausführen, sogenannte Hooks. Superterminal gibt jeder Session, die es startet, solche Hooks mit. Sie melden „arbeitet", „braucht eine Freigabe" oder „fertig" an einen Empfänger, der ausschließlich auf Ihrem eigenen Mac lauscht. Superterminal selbst schickt keine Daten ins Internet, und Ihre Claude-Konfiguration bleibt unverändert. Starten Sie Claude Code weiterhin auch im normalen Terminal, verhält es sich dort wie immer.
Kurz gesagt: Superterminal ist eine Hülle um Claude Code, kein Ersatz. Es ändert nichts an Ihrer Konfiguration und nichts daran, wie Claude arbeitet. Es sortiert nur die Fenster.
Für wen sich Superterminal lohnt
Für alle, die Claude Code nicht nur gelegentlich nutzen, sondern mehrere Aufgaben parallel laufen lassen. Je mehr Sessions, desto größer der Gewinn. Voraussetzung ist ein Mac mit Apple Silicon und macOS 13 oder neuer sowie ein installiertes und angemeldetes Claude Code. Superterminal ist kostenlos und braucht kein Konto.
Download
Superterminal gibt es auf der Produktseite Superterminal zum Herunterladen. Die App ist von Apple notarisiert und startet ohne Warnmeldung. Sie bleibt kostenlos. Wer etwas zurückgeben möchte, kann uns über Ko-fi einen Kaffee spendieren.
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Kostenlos, ohne Konto, für macOS 13 oder neuer mit Apple Silicon.
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